Iran-USA – Atomabkommen, Geopolitik und Trumps Strategie (Mittel)

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📖 Szenario

Im Wirtschaftsunterricht der 5. Klasse AHS diskutiert die Klasse über die angespannten Beziehungen zwischen den USA und dem Iran. Marvin, 17, hat in den Nachrichten verfolgt, dass US-Präsident Donald Trump das Atomabkommen JCPOA bereits 2018 aufgekündigt hat – und seit 2025 erneut auf eine Strategie maximalen wirtschaftlichen Drucks setzt.

Seine Lehrerin erklärt: Das JCPOA war ein international vielbeachtetes diplomatisches Abkommen. Im Gegenzug für die Begrenzung des iranischen Atomprogramms wurden Sanktionen gegen den Iran gelockert. Trump war damit nie zufrieden und sprach von einem „schlechten Deal“.

Inzwischen reichert der Iran sein Uran laut Berichten der IAEA auf einem Niveau an, das deutlich über den im JCPOA vereinbarten Grenzen liegt. Westliche Staaten und Israel sehen darin eine sicherheitspolitische Gefahr; der Iran selbst betont die zivile Nutzung. Die EU versucht, durch Diplomatie zu vermitteln. Russland und China hingegen haben ihre politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran zuletzt ausgebaut.

Die Klasse will verstehen: Was steht eigentlich genau im JCPOA? Welche Strategie verfolgt Trump? Welche unterschiedlichen Perspektiven haben die beteiligten Akteure? Und was bedeutet diese Eskalation für die Stabilität des Nahen Ostens und letztlich auch für Europa?

Quellen für dieses Szenario: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland, JCPOA-Hintergrund (2015) · International Atomic Energy Agency, Iran Verification Reports (2024–2025) · Council on Foreign Relations, Iran-Backgrounder (2025)

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Lückentext zum Atomabkommen

Vervollständige den folgenden Text über das Atomabkommen. Verwende dabei die Wörter aus der Wortbank. Jedes Wort wird genau einmal eingesetzt.

IsraelSanktionenMaximumJCPOAUrananreicherung
1. Das im Jahr 2015 unterzeichnete Atomabkommen wird auch ________ genannt und sollte das iranische Atomprogramm begrenzen.
2. Im Gegenzug für eine Beschränkung der ________ wurden internationale Wirtschaftssanktionen gegen den Iran gelockert.
3. 2018 stieg US-Präsident Donald Trump aus dem Abkommen aus und verhängte erneut umfassende ________.
4. Trumps neue Strategie wird oft als ________ Pressure 2.0 bezeichnet und setzt auf größtmöglichen wirtschaftlichen Druck.
5. Besonders kritisch zur iranischen Atompolitik äußert sich ________, das ein iranisches Atomprogramm als sicherheitspolitische Gefahr einstuft.
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Richtig oder falsch?

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie richtig oder falsch ist.

Am JCPOA waren ausschließlich die USA und der Iran beteiligt.

Die EU versuchte nach dem Ausstieg der USA, das Abkommen aufrechtzuerhalten.

Israel hat das JCPOA von Anfang an unterstützt und befürwortet.

China und Russland haben ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Iran in den letzten Jahren ausgebaut.

Eine Urananreicherung über 90 % gilt als waffenfähig.

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Akteure und ihre Perspektiven zuordnen

Ordne den folgenden Akteuren ihre typische Position im Iran-Konflikt zu. Beachte: Die Zuordnungen geben offizielle politische Positionen wieder, nicht objektive Wahrheiten.

Beschreibungen:

a) Versucht, durch Diplomatie eine militärische Eskalation im Nahen Osten zu verhindern.
b) Will mit maximalem wirtschaftlichen Druck das iranische Atomprogramm und die Außenpolitik beeinflussen.
c) Strebt günstige Energieimporte aus dem Iran an und nutzt die Spannungen mit dem Westen für eigene geopolitische Ziele.
d) Betont die zivile Nutzung der Atomenergie und sieht Sanktionen als ungerechtfertigte Einmischung in seine Souveränität.
e) Stuft ein iranisches Atomprogramm als sicherheitspolitische Gefahr ein und drängt auf harte Maßnahmen.
1.USA unter Trump
2.Iran
3.Israel
4.Europäische Union
5.China
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Pro und Contra: Trumps Maximum-Pressure-Strategie

Trump setzt auf maximalen wirtschaftlichen und politischen Druck statt auf Diplomatie. Sammle Argumente für und gegen diese Strategie aus unterschiedlichen Perspektiven.

Ist Donald Trumps Maximum-Pressure-Strategie der richtige Weg, um den Iran zu Zugeständnissen beim Atomprogramm zu bewegen?

👍 Pro

👎 Contra

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Offene Fragen zur Geopolitik

Beantworte die folgenden Fragen in eigenen Worten und mit Begründung.

a) Warum war das JCPOA aus Sicht der EU ein wichtiger diplomatischer Erfolg, und welche Konsequenzen hatte der US-Ausstieg für das transatlantische Verhältnis?

b) Wie wirkt sich eine engere Zusammenarbeit zwischen Iran, China und Russland auf das geopolitische Gleichgewicht aus?

c) Welche Rolle könnte die EU, insbesondere Österreich als neutraler Standort, in einer möglichen neuen Verhandlungsrunde mit dem Iran spielen?

Wenn du fertig bist, kannst du deine Antworten als PDF herunterladen und abgeben.