Im Jänner 2025 begann US-Präsident Donald Trump eine aggressive Zollpolitik: Zuerst verhängte er hohe Zölle auf chinesische Waren, dann folgten Kanada, Mexiko und schließlich die Europäische Union. Sein Ziel: amerikanische Unternehmen schützen und mehr Produktion in die USA holen.
Die EU reagierte zunächst mit Gegenzöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Motorräder und Jeans. Es drohte ein unkontrollierter Handelskrieg, der beiden Seiten geschadet hätte.
Im Juli 2025 kam es schließlich zu einem Kompromiss: Die EU akzeptierte einen einheitlichen Zollsatz von 15 % auf die meisten Waren. Für Stahl und Aluminium blieb der Zoll bei 50 %. Im Gegenzug versprach die EU, mehr amerikanische Produkte zu kaufen und in den USA zu investieren.
Kritiker meinen, dass die EU den Kompromiss teuer erkauft hat und sich damit wirtschaftlich stärker von den USA abhängig macht. Befürworter sagen, dass ohne das Abkommen ein noch schlimmerer Handelskrieg gedroht hätte.
Vervollständige die folgenden Sätze mit den passenden Begriffen aus der Wortbank.
Entscheide, ob die folgenden Aussagen richtig oder falsch sind.
Trumps Zollpolitik begann 2025 mit Zöllen auf chinesische Waren, bevor auch die EU betroffen war.
Das Handelsabkommen zwischen der EU und den USA sieht einen einheitlichen Zollsatz von 30 % vor.
Österreichs Wirtschaftswachstum könnte laut Wirtschaftsforschern durch die Zölle um 0,2 bis 0,35 Prozentpunkte sinken.
Die EU hat im Rahmen des Abkommens versprochen, weniger amerikanische Produkte zu kaufen.
Stahl und Aluminium sind von einem besonders hohen Zollsatz von 50 % betroffen.
Ordne die folgenden Auswirkungen den richtigen Betroffenen zu.
Beschreibungen:
Das Handelsabkommen von Juli 2025 wird kontrovers diskutiert. Sammle Argumente für und gegen das Abkommen aus der Sicht der EU.
Das EU-USA-Handelsabkommen von 2025 war ein guter Kompromiss für die EU
Beantworte die folgenden Fragen in eigenen Worten und begründe deine Antworten.
a) Erkläre, warum ein Zollsatz von 15 % für österreichische Unternehmen problematisch sein kann, obwohl er niedriger ist als die ursprünglich angedrohten 30 %.
b) Der weltweite Schaden durch den Handelskrieg wurde auf 1,4 Billionen US-Dollar geschätzt. Erkläre, wie Handelskonflikte auch Länder treffen können, die gar nicht direkt beteiligt sind.
c) Stell dir vor, du berätst die österreichische Regierung. Welche Maßnahmen würdest du empfehlen, um die österreichische Wirtschaft gegen die Auswirkungen der US-Zölle zu stärken?
Wenn du fertig bist, kannst du deine Antworten als PDF herunterladen und abgeben.