Digitales Bezahlen — Wie wir heute zahlen

Basis⏱ 20 Minuten

📖 Szenario

Nora ist 14 Jahre alt und hat gerade ihre erste Bankomatkarte bekommen. Beim Einkaufen in einem Geschäft in St. Pölten hält sie die Karte einfach an das Lesegerät — und es piepst. Bezahlt. Nora ist be...

geistert: kein Münzen suchen, kein Wechselgeld, alles geht blitzschnell. Aber als sie abends ihre Banking-App öffnet, erschrickt sie: Sie hat an diesem Tag drei Mal kontaktlos bezahlt und insgesamt 28 Euro ausgegeben, ohne es richtig zu merken. Ihr älterer Bruder Max zeigt ihr seine Apple-Pay-App auf dem Handy und sagt, dass er fast nie mehr Bargeld dabeihat. Ihre Großmutter dagegen findet das alles beunruhigend und meint, dass man mit Bargeld viel besser den Überblick behält. Nora fragt sich: Was ist besser — bar oder digital? In der Schule erklärt Noras Lehrerin, dass es beim digitalen Bezahlen verschiedene Möglichkeiten gibt: Bankomatkarte, Kreditkarte, Smartphone-Apps wie Apple Pay oder Google Pay, Online-Bezahldienste wie PayPal und sogar neue Technologien wie QR-Codes. Jede Methode hat Vor- und Nachteile. In den folgenden Aufgaben lernst du gemeinsam mit Nora die verschiedenen Formen des digitalen Bezahlens kennen. Du erfährst, wie kontaktloses Bezahlen funktioniert, welche Gefahren es gibt und wie man auch beim digitalen Zahlen den Überblick über seine Ausgaben behält.

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Begriffe rund ums digitale Bezahlen zuordnen

Ordne die folgenden Begriffe den passenden Beschreibungen zu. Achtung: Es gibt mehr Beschreibungen als Begriffe — zwei davon passen zu keinem Begriff.

Beschreibungen:

a) Bankgeschäfte über das Internet erledigen — zum Beispiel Überweisungen tätigen oder den Kontostand prüfen.
b) Bezahlen mit dem Smartphone über Apps wie Apple Pay, Google Pay oder Bluecode.
c) Eine Karte, bei der der Betrag nicht sofort vom Konto abgebucht wird, sondern erst am Monatsende als Gesamtbetrag.
d) Eine Gebühr, die man für jede kontaktlose Zahlung an die Bank entrichten muss.
e) Ein persönlicher Geheimcode, den man bei Kartenzahlungen über 50 Euro eingeben muss, um die Zahlung zu bestätigen.
f) Bezahlen, indem man die Karte oder das Smartphone an ein Lesegerät hält, ohne die Karte einstecken zu müssen.
g) Ein spezielles Konto, das nur für Online-Einkäufe verwendet werden darf.
1.Kontaktloses Bezahlen
2.Kreditkarte
3.Mobile Payment
4.Online-Banking
5.PIN-Code
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Richtig oder falsch?

Entscheide, ob die folgenden Aussagen richtig oder falsch sind.

Beim kontaktlosen Bezahlen mit der Bankomatkarte wird das Geld sofort vom Girokonto abgebucht.

Bei einer Kreditkarte wird der Betrag sofort vom Konto abgebucht, genau wie bei der Bankomatkarte.

Kontaktloses Bezahlen ohne PIN ist in Österreich bis zu einem Betrag von 50 Euro pro Einzelzahlung möglich.

Digitales Bezahlen kann dazu führen, dass man mehr ausgibt, weil man den Geldfluss weniger spürt als bei Bargeld.

Online-Banking ist gefährlich und sollte von Jugendlichen nicht verwendet werden.

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Grundwissen digitales Bezahlen

Wähle die jeweils richtige Antwort aus.

Nora hat im August an fünf verschiedenen Tagen kontaktlos bezahlt: 12 Euro, 8 Euro, 5 Euro, 15 Euro und 10 Euro. Wie viel hat sie insgesamt ausgegeben?

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Offene Fragen zum digitalen Bezahlen

Beantworte die folgenden Fragen in eigenen Worten.

a) Noras Großmutter sagt, dass man mit Bargeld besser den Überblick behält. Noras Bruder sagt, digitales Bezahlen sei praktischer und sicherer. Erkläre jeweils zwei Argumente für und gegen digitales Bezahlen.

b) Welche Gefahren gibt es beim digitalen Bezahlen? Nenne mindestens drei Risiken und erkläre, wie man sich dagegen schützen kann.

c) Nora möchte den Überblick über ihre Ausgaben behalten, obwohl sie fast nur noch digital bezahlt. Welche drei konkreten Tipps würdest du ihr geben?

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Wichtige Begriffe erklären

Erkläre die folgenden Begriffe in eigenen Worten. Schreibe jeweils zwei bis drei Sätze.

a) Was ist kontaktloses Bezahlen und wie funktioniert es? Erkläre, welche Technologie dahintersteckt und warum es so beliebt ist.

b) Was ist der Unterschied zwischen einer Bankomatkarte und einer Kreditkarte? Beschreibe, wann das Geld jeweils vom Konto abgebucht wird.

Wenn du fertig bist, kannst du deine Antworten als PDF herunterladen und abgeben.